Marketing für Onlineshops: wie Sie den Traffic erhöhen

Kategorie: Tutorial

Lesezeit ca. 37 Min

Onlineshop, aber kein Umsatz? Wollen Sie wissen, wie Sie Ihren Onlineshop erfolgreicher machen?

Traffic ist das Zauberwort im eCommerce. Diese Rechnung ist leicht nachvollziehbar: Wenn sich mehr Kunden im Onlineshop umsehen, ist auch die Wahrscheinlichkeit groß, dass mehr verkauft wird. Die einfache Formel dahinter: Wer Klicks verliert, verliert auch Sales.

Wir erzählen Ihnen, wie Sie mehr Traffic generieren können.

Der Traffic Ihres Onlineshops: Was ist das?

Onlineshops sind kommerzielle Webseiten, die Waren, Dienstleistungen und Gutscheine aus jeglicher Branche anbieten können. Am Anfang an waren Onlineshops nur „eine Filiale im Netz“, heute gibt es genug Shops, die nur im Netzt präsent. Inzwischen ist die Anzahl von Plattformen, die etwas verkaufen, extrem gestiegen. Da die Konkurrenz im Netz sehr groß ist, müssen Betreiber von Onlineshops um die Aufmerksamkeit ihrer Besucher kämpfen. Als Shop-Betreiber fragen Sie sich natürlich: „Wie gewinne ich neue Kunden?

Um Ihren Umsatz zu steigern brauchen Sie Traffic. Mit Website-Traffic beschreibt man die Zugriffe auf Ihren Onlineshop. Ihr Ziel muss es sein, Ihre Website in einen Shopping-Magneten zu verwandeln, der Leute aus anderen Quellen wie beispielsweise soziale Medien oder Suchmaschinen magisch anzieht.

Welche Arten zur Steigerung des Traffics gibt es?

Grundsätzlich muss man verstehen, welche unterschiedlichen Arten von Traffic es gibt.

  • Organischer Traffic (SEO): Ihr Shop wird über eine Suchmaschinen gefunden, ohne dass Sie dafür bezahlen müssen.
  • Bezahlter Search Traffic: Sie schalten Werbung damit Ihr Shop / Ihre Produkte für die richtigen Suchanfragen angezeigt werden. (Google Ads / Google Shopping)
  • Bezahlter Social Traffic: Sie schalten für Ihre Zielgruppe relevante Werbung in Sozialen Medien. Der Unterschied zu Search Traffic ist, dass Ihre Produkte nicht aktiv gesucht werden, sondern Ihrer Zielgruppe quasi aufs Auge gedrückt wird.
  • Referral Traffic: Das sind Besucher, die über Links von anderen Webseiten oder Medien auf Ihre Produkte und Onlineshop gelangen.
  • Social Traffic: Die Besucher finden über soziale Netzwerke Ihren Onlineshop.
  • Direkter Traffic: Die Besucher gelangen direkt auf Ihre Seite. Sie kennen Ihr Unternehmen bereits.
  • Newsletter Traffic: Besucher, die durch Klicks auf Links in Newslettern auf Ihre Seite gelangen.

Menschen wählen Onlineshops basierend auf folgenden Kriterien:

Preis
Versandkosten und Lieferzeit
Aktionen und Rabatte
Sortimentsbreite
Kundenbewertungen
Rückgaberichtlinie
Markenruf
Navigation auf der Website
Mobile Version der Website
Empfehlungen von Freunden und Familie
Position des Onlineshops in der Websuche

Wie bekommt man Traffic für einen Onlineshop? Vorbereitungsphase

Vielleicht meinen Sie, dass Marketing-Strategie für einen Onlineshop gleich zur Marketing-Strategie für eine Unternehmensseite ist. Das ist nicht so. Die Strategien und Instrumente ähneln sich, aber jede Art von Webseiten hat eigene Merkmale und Ziele.

Im Vergleich zu Unternehmenswebseiten, die Leads mithilfe von Infocontent (Blog, YouTube-Kanal, Newsletter usw.) generieren können, ist der Mechanismus für Onlineshops anders.

Die Käufer kann man nicht nur mit SEO gewinnen. Um die Aufmerksamkeit Ihrer Zielgruppe zu erhalten, gibt es verschiedenen Möglichkeiten:

  • Search Engine Marketing (SEM)
  • Search Engine Optimization (SEO)
  • Social Media Marketing (SMM)
  • E-Mail Marketing

Um die Marketing-Strategien effizienter einzusetzen, steht dem Shopbetreiber ein Sales Funnel zur Verfügung. Der Sales Funnel (zu dt. Verkaufstrichter) beschreibt die einzelnen Stufen eines Verkaufsprozesses und ermöglicht die Messung quantitativer und qualitativer Kennzahlen vom ersten Kundenkontakt bis hin zur Konvertierung in zahlende Kundschaft. Anhand dieser Daten weißt man, was und wann etwas zu tun ist.

Digital Marketing Trichter

Stufe Was der Benutzer tut Was der Shopbetreiber machen kann Dimension
Awareness
Allgemeine Informationsrecherche;
Bedürfnisidentifikation
SEO, Targeted Advertising in Social Media, SEM, Preissuchmaschinen
Webseitensitzungen
OnPage-Optimization
Absprungsrate
Content Marketing
Leser-/Abonnentenanzahl
Interest
Lösungssuche
OnPage-Optimization, Analyse (Anteil und Wert der Anfrage)
Leads
E-Mail-Marketing, Remarketing
Warm Leads und aktive Leser/Abonnenten
Preference
Identifikation der Anbieter;
Anbietervergleich und Auswahl;
Kaufentscheidung
Offer-Optimierung
(Conversion→Kauf)
Verkauf
Loyalty
Informationsrecherche nach dem Kauf;
Weiterempfehlungen
User Expirience Optimization
Wiederholungsverkäufe
SMM
Markenimage

Was Ihr Onlineshop verkauft, entscheiden Sie, wichtig ist – wie Sie Ihre Angebote präsentieren und wie Sie mehr Menschen zur Website bringen. In diesem Artikel sprechen wir also nicht darüber, wie Sie ein attraktives Angebot für Ihre Onlineshopbesucher erstellen.

In erster Linie achten Sie auf zeitgemessenen Design und technische Aspekte.

Technische Website-Analyse

Internet-Benutzer kennen diverse eCommerce Webseiten und sind daran gewöhnt, dass bestimmte Funktionen wie eine Sortierung nach Preis vorhanden sind und dass die Ladezeiten extrem kurz sind.

Wenn Ihr Onlineshop diese Anforderungen nicht erfüllt, verlassen die potentielle Kunden Ihre Website und kaufen woanders. In so einem Fall wurde Ihr Werbebudget umsonst aufgewendet.

Laut Analyse von Akamai sieht es wie folgt aus:

  • 47% der Benutzer erwarten, dass die Website innerhalb von 2 Sekunden geladen wird
  • 40% der Menschen verlassen die Website, wenn die Ladezeit länger als 3 Sekunden dauert
  • 73% der Benutzer wollen die Website nicht wiederaufrufen/besuchen, wenn sie lange warten müssen, bis die Seite komplett geladen wird

Google bewertet eine Website unter anderem mit dem Core Web Vitals Bericht. Dabei handelt es sich um Kennzahlen, die die User Experience einer Webseite bewerten.

  • Largest Contentful Paint (LCP): Misst die Dauer des Ladevorgangs, bis die Hauptinhalte geladen sind. Als Idealwert gibt die Suchmaschine dabei 2,5 Sekunden oder schneller vor.
  • First Input Delay (FID): Bezeichnet die Dauer, bis Nutzer mit einer Webseite interagieren, also zum Beispiel auf einen Button klicken können. Die Suchmaschine gibt hier einen Wert von 100 Millisekunden oder schneller vor.
  • Cumulative Layout Shift (CLS): Diese Kennzahl steht für die Stabilität des Website-Layouts und prüft unter anderem ob sich einzelne Layout-Elemente während der Nutzung verschieben. Google gibt dabei als Idealwert 0,1 oder niedriger vor.

Damit Ihre potenziellen Kunden die Website nicht vorzeitig verlassen, weil sie Ihre Angebote nicht schnell genug sehen, sollten regelmäßige technische Analysen durchführen.

Die technische Analyse beinhaltet die Suche nach möglichen Problemen mit der Funktionalität, die direkten Einfluss auf das Nutzerverhalten auf der Website haben können. 

Onlineshops sollten technische Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Marketing-Strategie beachten:

  • Kurze Ladezeiten
  • Funktionalität (Filter, Sortierung, Suche usw.)
  • Korrekte mobile Version des Onlineshops
  • Funktionale, rechtskonforme Analyse-Tools
  • Zuverlässiges und performantes Webhosting
  • Responsive Webdesign, das laufend an aktuelle Browser und Endgeräte angepasst wird

Wichtig für SEM:

  • Optimale URL-Struktur
  • Keine Redirects auf Landingpages

Wichtig für SEO:

  • Keine doppelten Inhalte
  • Optimale URL-Struktur
  • Vermeiden von Script-, CSS-Fehlern 

Wenn E-Mail-Marketing funktionieren soll, dürfen Ihre E-Mails nicht im Spam-Ordner landen. Dafür sollte das DNS (Domain Name System) der Domain entsprechend konfiguriert sein. Die Chancen auf eine erfolgreiche Zustellung Ihres Newsletters oder Service-Mails (automatische Mails nach einer bestimmten Transaktion wie Kauf, Passwort-Änderung usw.) steigen mit den richtigen Einstellungen erheblich.

  • DKIM (DomainKeys Identified Mail) ist ein auf asymmetrischer Verschlüsselung und Signaturen basierendes Verfahren, mit dem sich die Authentizität der versendenden E-Mail sicherstellen lässt. 
  • SPF (Sender Policy Framework) – SPF-Records erlauben den Versand von Mails im Namen einer Domain nur für bestimmte IP-Adressen. Damit kann das Fälschen einer Absenderadresse aus dieser Domain durch Spam-Versender unterbunden werden.
  • DMARC (Domain-based Message Authentication Reporting and Conformance) ist ein Verfahren, dass auf SPF und DKIM basiert. Ein Absender gibt damit Hinweise, wie der Empfänger mit einer E-Mail umgehen sollte, bei der SPF, bzw. DKIM Prüfung durchgefallen ist. Wenn der Empfänger der E-Mail die im DMARC-Record der Domain festgelegten Spezifikationen anwendet, ist eine konsistente Prüfung der Authentizität dieser E-Mail sichergestellt. 

Die wichtigsten Online-Marketing Kanäle

Ein Marketing Kanal ist eine Quelle oder eine sinnvoll zusammengefasste Gruppe an Quellen, über die ein Website Betreiber Besucher für seine Website generiert. Abhängig vom Sortiment wird ein Marketing-Kanal gewählt. Viele Unternehmen betreiben Multi-Channel-Marketing und nutzen alle möglichen Methoden, um für Markenbekanntheit zu sorgen und Kunden zu gewinnen. Nachfolgend stellen wir die wichtigsten Kanäle vor, die Sie auf jeden Fall kennen sollten.

Preisvergleichsportale

Aus Erfahrung wissen wir alle, dass Websites auf der ersten Suchergebnisseite am häufigsten angeklickt werden. Aber: Was macht man, wenn die Top-Positionen bei den Suchmaschinen schon an Preis-/Vergleichssuchmaschinen vergeben sind?  Nicht kämpfen, sondern mitmachen!

Nutzer von Preisvergleichsportalen haben bereits die Entscheidung getroffen ein Produkt zu kaufen und sind auf der Suche nach dem besten Preis. Bei der zahllosen Anzahl an Portalen war das nie einfacher als heute. Von Flug- und Hotelpreisen über elektronische Geräte bis hin zu Nahrungsmitteln kann man heutzutage die Preise, Lieferbedingungen und Zahlungsarten der Anbieter vor dem Kauf vergleichen und leichter entscheiden Händler man das Produkt kauft. Das ist Ihre Chance als eCommerce-Händler!

Für die Leistungen der Anbieter muss man natürlich bezahlen. Die Kosten setzten sich meist aus 

  • Grundgebühren / Mindestumsatz (zwischen 0 – 30€/Monat) und/oder
  • Klickpreisen (zwischen 0,07 – 0,30€)

zusammen.

Achtung: Ihre Produkte auf diversen Preissuchmaschinen anzubieten reicht leider nicht. Wenn Ihr Shop nicht den günstigsten Preis anbietet, wird Ihr Produkt niemals an erster Stelle der Vergleichslisten stehen. Der günstigste Preis ist das wichtigste Kriterium, um auf Online-Portalen von den Käufern gesehen zu werden.

Suchmaschinenmarketing (SEM)

Als Suchmaschinenmarketing (Search Engine Marketing) wird die Platzierung von Verlinkungen bezeichnet, die auf den Ergebnisseiten von Suchmaschinen zu finden sind. Unterschieden werden kann hierbei zwischen unbezahlten Suchergebnissen (Organic Search) und die Platzierung von bezahlten Anzeigen (Paid oder Sponsored Search).

Zur Verbesserung der eigenen Website in den organischen Suchergebnissen müssen kontinuierlich  Maßnahmen ergriffen werden, um die von der Suchmaschine wahrgenommene Relevanz zu steigern. Die Durchführung dieser Maßnahmen wird als Suchmaschinenoptimierung bezeichnet, die sich in sogenannte On-Site und Off-Site Optimierungen unterteilen lässt.

Das Geschäftsmodell von Suchmaschinen basiert auf der Schaltung von Werbeanzeigen. Das in der Sponsored Search verwendete Preismodell nennt sich Cost-per-Click (CPC) oder auch Pay-Per-Click (PPC). Hier bietet der Werbetreibende auf die von ihm ausgewählten Suchbegriffe (Keywords), bei denen seine Anzeige über oder rechts neben den Suchergebnissen erscheinen soll und legt dabei einen maximalen Klickpreis (max. CPC) fest. Die Click-Through-Rate (CTR) gibt an, wie oft Personen, die Ihre Anzeige sehen, darauf klicken. Anhand dieses Messwerts können Sie die Leistung Ihrer Keywords und Anzeigen beurteilen.

CTR

Bezahlte Werbung auf Google

Viele neue Onlineshops beginnen mit diesem Marketing-Kanal. Direkt nach der Freigabe der Anzeigen können die Shopbetreiber erste Kundschaft bekommen. Welche Typen von bezahlter Werbung auf Google es gibt und was Sie beachten müssen, erklären wir weiter.

Verschiedene Faktoren beeinflussen die Geschwindigkeit der Kundenakquise mit SEM:

  • Je länger Sie überlegen, ob Sie eine Werbung-Kampagne starten, desto mehr verzögern sich die erste Kundenkontakte und Verkäufe.
  • Trafficvolumen – je kleiner sind die Volumen am Start, desto länger warten Sie auf ersten Kunden.
  • Ihr Angebot – nicht konkurrenzfähige Angebote bringen trotz hohen Werbebudgets kein Umsatz.

Jeder Onlineshop ist so individuell wie dessen Marketing-Strategie. Z.B. für Shops, die Technik verkaufen, ist es wichtig am Start die Keywords mit geringen Suchvolumen zu verwenden. Das Werbebudget ist begrenzt, die Konkurrenz ist hoch, aber CPC und Conversion sind im Missstand. In dem Fall lieber in Keywords „Laptop Asus Intel Core i5“ investieren, als in allgemeinen Suchbegriff „Laptop kaufen“. Im Laufe der Zeit, wenn Ihr Umsatz und Werbebudget steigert, können Sie Ihre Werbekampagne auf Google mit den Short-Tail Keywords erweitern.

Google Shopping

Google Shopping ist dabei das etwas andere Preisvergleichsportal. Es bietet Onlinehändlern die Möglichkeit ihre Waren direkt über die Google Produktsuche zu bewerben. Da 82% der potentiellen Käufer Ihren Produktwunsch als allererstes bei Google suchen um den besten Anbieter zu finden, ist es für Online-Shopbetreiber ratsam, Google Shopping aktiv zu nutzen.

Der Verkaufsaspekt ist bei Google Shopping-Anzeigen noch stärker, als bei klassischen Suchanzeigen. Shopping-Anzeigen präsentieren dem User im Moment der Suche konkrete Produkte mit Bildern, Preisen und Verfügbarkeiten. Egal, ob sich ein User eigentlich nur informieren möchte oder bereits eine konkrete Kaufabsicht besteht: Wir versetzen ihn in die Lage, sofort eine Kaufentscheidung zu treffen. Für einige Händler ist Google Shopping der umsatzstärkste Marketingkanal und neben Brand-Kampagnen über klassische Suchanzeigen ein zentraler Umsatztreiber.

Shopbetreiber melden dafür einen Google Merchant Account an, stellen dort ihre Produktliste bereit und sollten diese regelmäßig aktualisieren. Anschließend werden Merchant Center und AdWords miteinander verknüpft und der Händler erstellt eine separate Shopping-Kampagne.

Das verwendete Abrechnungsmodell für Google Shopping ist ebenfalls CPC.

Zur Ausspielung der Produktanzeigen wird die Produktliste herangezogen. Beim Erstellen der Produkttitel und -beschreibungen nutzen Sie die Markennamen und andere Worte, nach denen die Kunden suchen.

Ganz wichtig: Bringen Sie die wichtigsten Informationen in den ersten 25 Zeichen unter.

Für die Anzeigen werden keine Keywords benötigt, weil die Produktliste genutzt wird.  Allerdings kann man Suchbegriffe ausschließen. Je mehr relevante Informationen der Feed enthält, desto besser wird er von Google bewertet.

Viel Sorgfalt sollte man auf die Bilder legen. Große, hochauflösende Produktbilder sorgen für eine bessere Wahrnehmung beim Nutzer. Freigestellte Produkte wirken hochwertiger.

PPC-Textanzeigen der Google Ads

Ohne Bilder kommen bekanntlich die PPC-Textanzeigen der Google Ads (ehemalige Google Adwords) aus.

Um hier ganz oben zu landen, müssen Werbetreibende einen hohen Qualitätsfaktor Ihrer Anzeige erzielen. Google ermittelt nämlich, wie relevant die Anzeigengruppe für Besucher ist. Neben dem Anzeigentext, den Suchbegriffen (Keywords) und der Zielseite (Landingpage) sind hier besonders kluge und strategische Keyword-Gebote gefragt.

Um Kunden gezielt zu erreichen, sind Long-Tail Keywords meist besser. Sie sprechen vor allem die Käufer an, die bereits mit dem gewünschten Produkt beschäftigt haben und daher spezifische Details suchen. Bei einer Kaufintention sucht man konkret nach „Calvin Klein Jeans skinny“ und nicht nach „Designerjeans“.

Um keine unnötigen Klicks zu erzeugen (nur dafür bezahlen Sie), ist eine gute Keyword-Diagnose wichtig. Diese kann auch helfen um die Option „passende Wortgruppe“ oder „weitgehend passend“ optimal zu nutzen (Diesel Uhr Damen vs. Diesel Benzin).

Tipps für PPC-Kampagnen

Gut für Klicks, Anzeigenrang und Conversion ist es zudem, die Anzeigenerweiterungen für PPC-Kampagnen zu nutzen.

Clevere Händler füllen den Raum für Text nicht nur mit Werbeversprechen und Schlagworten. Sie bieten auch Zusatzinformationen zum Service, oder beispielsweise einem kostenlosen Versandangebot.

Google Ads bietet eine große Auswahl an Erweiterungen. Besonders erfolgreich sind unter anderem:

  • Anruferweiterungen: Das erlaubt beispielsweise Kunden mit Smartphone einen Anruf mit nur einem Klick.
  • Standorterweiterungen: Damit kann man die Adresse, Rufnummer und eine Karten-Markierung hinzufügen.
  • Bewertungserweiterungen: Das Feedback anderer Kunden kann laut Google die Klickrate um bis zu 10 Prozent steigern.

Bis zu drei Anzeigenerweiterungen werden gleichzeitig von Google verwendet. Wenn Sie mehr hinzufügen, übernimmt Google automatisch und dynamisch eine Auswahl.

Google kann Anzeigenerweiterungen inzwischen auch automatisch anlegen, wenn der Algorithmus voraussieht, dass eine Erweiterung die Performance der Anzeige verbessern wird. Aktuell stehen sieben Typen automatisierter Erweiterungen zur Verfügung:

  • Automatische Anruferweiterungen
  • Automatische SMS-Erweiterungen
  • Dynamische Sitelink-Erweiterungen
  • Dynamische strukturierte-Snippets
  • Automatische Standorterweiterungen
  • Automatische Anzeigenerweiterungen mit Verkäuferbewertungen
  • Dynamische Erweiterungen mit Zusatzinformationen

Lesen Sie die Google-Ads-Hilfe, um mehr über diese Erweiterungen zu erfahren.

Bei Anzeigentexten gibt es immer Kleinigkeiten zu verbessern oder Variationen zu testen.

Experimentieren Sie mit Alleinstellungsmerkmalen. So können Sie herauszufinden, welches Alleinstellungsmerkmal bei Ihrer Online-Zielgruppe am besten funktioniert.

Experimentieren Sie mit verschiedenen Verben in einer Call to Action („Testen“ oder „Entdecken“). Spielen Sie mit der Darstellung von Zahlen (1 Mio. oder 1.000.000). Manchmal verbessern solche kleinen Veränderungen die Klickrate spürbar.

Display Advertising

Als sogenanntes Display Advertising (auch Display Marketing oder Banner Advertising) werden Anzeigen bezeichnet, die meistens in Form von Bannern auf Websites zu finden sind. Auch eine Einblendung von Textanzeigen statt Bannern oder Videos ist möglich.

Die Banner dienen als Link zur Website des Werbenden. Bannerwerbung wird zur Absatzsteigerung, Erhöhung des Bekanntheitsgrades oder zu Branding-Zwecken eingesetzt.

Einen wichtigen Beitrag dazu leisten die jüngsten Entwicklungen im Bereich des Targeting und Retargeting.

Um ihre Werbung zu platzieren, können Sie die gewünschten Umfelder auf für Sie relevanten Webseiten buchen. Auf diesen Themenwebsites erscheinen dann Ihre Anzeigenbanner. Die Kontextrelevanz sorgt dabei dafür, dass der Nutzer sehr gut „abgeholt“ wird und keine themenfremden Anzeigen sieht, was die Klickzahl im Vergleich zu generischer und zufällig platzierter Werbung deutlich erhält.

Der Banner sollte seine Botschaft kurz, prägnant und glaubwürdig wiedergeben, da das Auge des Users im Schnitt nur etwa 1,5 Sekunden auf einem Werbebanner verweilt und die Klickraten mit unter einem Prozent sehr niedrig angesiedelt sind.

Der Reiz der Bannerwerbung wird anhand des Anteils der Klicks im Verhältnis zu den allgemeinen Aufrufen auf der Website des Betreibers bewertet (CTR).

SEO für Onlineshops

Die potentiellen Käufer, die über organische Quellen – sprich Suchmaschinen wie Google und Co. – in Ihrem Webshop landen, sind eine unverzichtbare Quelle für Umsätze.

Im Vergleich zu bezahlter Werbung baut man sich ein Standbein für kontinuierlichen, kostenlosen Traffic auf, der auch nach dem Ende von Anzeigenwerbung bestand hat.

Die größte Anzahl der Klicks bekommen die Websites, die auf der ersten Suchergebnisseite erscheinen. Es gibt keine „einfache“ und erst recht keine allgemeingültige Antwort, wie sich eine Seite in der Top-10 positioniert. Doch mit dem nötigen Know-how und einem durchdachten Konzept basierend auf Erfahrungswerten ist es durchaus möglich.

Technische Aspekte

Ihr Onlineshop muss stets umfassend optimiert werden, sodass der Suchmaschine eine hohe Relevanz zu bestimmten Keywords suggeriert wird. Dazu ist ein individuelles Konzept, bestehend aus OnPage und OffPage Maßnahmen, nötig. Da Google fast täglich seinen Ranking Algorithmus ändert, stellt das eine facettenreiche Herausforderung dar.

Keywords

Ein Onlineshop ist eine Website mit mehreren Unterseiten. Jede Seite verfolgt ihr gleichartiges Ziel. Es gibt aber nur zwei Typen von Seite, die SEO-Traffic verbessern:

  • Produktseite: enthält die wichtigste Produktinfo, Meta-Tags sind auf Produkt orientiert.
  • Kategorienseite: ermöglicht auch mit den Keywords mit geringem Suchvolumen den Traffic zu generieren.

Eigentlich bestehen die Kategorienseiten aus Keywords mit hohem Suchvolumen, und die Keywords mit geringem Suchvolumen bilden die Produktnamen und werden auf der Produktseite benutzt. Aber so kann man untergeordnete Kategorien verlieren. In diesem Fall macht es Sinn, wenn Sie sich auf Keywords mit geringerem Suchvolumen fokussieren. Die Suchvolumen erscheinen zunächst unattraktiv. Dafür können Sie mit geringerem Aufwand eine Top-Position in Google erreichen. Meist decken Sie mit dieser Seite auch noch weitere Long Tail Keywords ab. Ein weiterer Vorteil sogenannter Longtail Keywords ist, dass sie wesentlich konkreter sind als generische Keywords wie „Damenmode“. Eine auf ein Longtail  Keyword optimierte Seite beantwortet die Suchintention eines Suchenden in der Regel viel besser.

Einzeln betrachtet bringen Long-Tail Keywords wenig Besucher. In der Summe bringt Ihnen eine Vielzahl von Longtail-Keywords aber viel mehr als eine handvoll Short-Tail Keywords auf Suchergebnisseite 3.

Keywords, die häufig gesucht werden, können Ihnen mehr Traffic bringen. Allerdings gehen Keywords mit hohem Suchvolumen häufig mit einem starken Wettbewerb einher. Aus diesem Grund ist es sinnvoll Keywords mit geringem oder gar keinem Suchvolumen in Betracht zu ziehen.

SEO-Texte

Die Onlineshops, die eine gute Struktur nicht geschafft haben, versuchen die SEO-Texte zu schreiben.

Fehler Nummer 1: man schreibt SEO-Texte unter dem Produktkatalog, im Sidebar, versucht die Text-Blöcke zu verstecken, Schriftgröße zu verkleinern,… Im Endeffekt sieht so ein Onlineshop so aus:

Schreiben Sie lieber einen Blog oder reservieren Sie einen Bereich auf Ihrer Website für wichtige Information. Erstellen Sie so genannte Keyword-Map aller Suchbegriffe, die mit Ihrem Produkt verbunden sind, und schreiben Sie allgemeine Hinweise in einem Blogbeitrag. Gebrauchshinweise, Anleitungen, Fragen und Antworten, alles, wonach der Kunde vor oder nach dem Kauf suchen könnte, – landet im Blog Ihres Onlineshops.

Achten Sie darauf, dass die SEO-Texte leserfreundlich sind. Die Zeiten, das die Crawler von Suchmaschinen das Ranking nur anhand der Anzahl der Keywords berechnet haben, sind vorbei. Die Algorithmen entwickeln sich ständig weiter (KI) und akzeptieren keine Seiten, die nur aus Keywords bestehen und ohne wirklichen Mehrwert für den User sind.

Die auf der Onlineshopseite gebotenen Informationen müssen für den User aus mehreren Gesichtspunkten hilfreich sein bzw. sie müssen einen Mehrwert für den Kauf- oder Entscheidungsprozess eines Produktes erschaffen und das in Ihrem Onlineshop.

Title und Description

Der Meta Title ist ein wichtiger Rankingfaktor und für die Nutzung gibt es ein paar Regeln, an die Sie halten sollten:

  • Jede Seite hat eine eindeutige Überschrift (Meta Title)
  • Keine doppelten Inhalte im Meta Title
  • Der Meta-Title ist keine komaseparierte Reihe aus Keywords (gute Lesbarkeit)
  • Seiten die nicht indexiert werden sollen, werden mit dem Tag „noidex“ ausgeschlossen

Wichtig: Meta Title und Meta Description werden zur Not automatisch von den Suchmaschinen „generiert“, wenn sie fehlen.

Die Meta Tag Description hat bisher keinen Einfluss auf das Ranking, wird den Nutzern aber von den Suchmaschinen prominent anzeigt. Nutzen Sie die Chance und schreiben Sie einen kurzen Satz, der das Interesse des Users weckt. Um sicher zu sein, dass Ihr Snippet korrekt angezeigt wird, können Sie zu Ihrem Source <meta name=“nosnippet“> hinzufügen. Das verhindert die automatische Generierung von Descriptions.

Durch Strukturierte Daten höhere Klickzahlen generieren

Strukturierte Daten (Microdata) teilen der Suchmaschine zusätzliche Informationen mit, was auf der Seite vorhanden ist. Ist mit „Euskirchen“ ein Nachname, ein Ort oder eine Ladenkette? Während Menschen solche Informationen aus dem gegebenen Kontext erschließen können und derartige Verknüpfungen unbewusst aufbauen, müssen Suchmaschinen diesen Kontext beigebracht bekommen. Hier kommen Strukturierte Daten ins Spiel.

Die am meisten eingesetzten Kennzeichnungen oder Markups sind Artikel, Rezepte, Produkte, Bewertungen und Videos. Aber es gibt noch viel mehr, wie die Liste aller Schemas zeigt. Für einen Shopbetreiber wird natürlich Product sehr relevant.

Beispiel für ein Rich-Snippet, dass durch die Verwendung von Microdata erzielt wurde:

Strukturierte Daten sind eine feine Sache, denn eine diese Strukturierung kann ein Vorteil gegenüber der Konkurrenz sein.  Nicht nur die Suchmaschinen können Ihren Content besser verstehen und einordnen, sondern auch der User wird durch eine auffallende gute Struktur und Präsentation auf Ihr Angebot aufmerksam. Strukturierte Daten haben keinen direkt Einfluss auf das Ranking, wirken sich aber über eine höhere Klickrate indirekt auf das Ranking aus. Strukturierte Daten und SEO – gehen gut zusammen.

Es gibt keine Garantie dafür, dass Google Ihre strukturierten Daten auch als Rich Snippet anzeigt, auch wenn die Markups korrekt eingepflegt wurden. Das Indexieren von strukturierten Daten dauert länger als bei Texten oder URLs. Der Indexierungsprozess kann bis zu einer Woche dauern.

Häufige Fehler

Nachdem ihr Shop online ist, denken viele Shopbetreiber, dass sie unbedingt Platz 1 bei den Suchmaschinen erreichen sollen und investieren deshalb nur in SEO. Die Hoffnung ist, dass man kein Werbebudget mehr braucht und der Shop dann ja „wie von selbst“ zahlenden Kunden generiert. Das stimmt leider nicht. SEO ist ein langwieriger (gute, stabile Ergebnisse nach 3-6 Monaten) und kontinuierlicher Prozess, der viel Aufwand erfordert und nie beendet ist.

Suchmaschinen werden ständig weiterentwickelt, ändern ihre Richtlinien, auch Ihre Konkurrenz schläft nicht und so wird es immer aufwändiger „Platz 1“ zu behalten. Manchmal vergehen bis zu 12 Monate, um reine SEO-Kosten zu decken. Deswegen fahren Sie immer eine Mulit-Channel-Strategie (Marketing-Mix).

Lassen Sie sich für den Marketing-Mix beraten und planen Sie SEO-Audits.

SMM: Was bringen Social Media für meinen Onlineshop?

Die kurze Antwort: Aufmerksamkeit. Social Media bieten für Onlineshops ein enormes Potential, von der jeweiligen Zielgruppe gesehen zu werden und durch passende Inhalte Kunden in den Shop zu leiten. Zusätzlich zur Aufmerksamkeit können die sozialen Netzwerke auch die Marke aufladen und sogar direkten Umsatz generieren.

Social Media ist für viele Menschen eine Möglichkeit, in andere Welten einzutauchen und Neues zu entdecken, ohne die eigene Couch zu verlassen. Machen Sie Lust auf Neues und wecken Sie die Sehnsucht und den Bedarf auf die Produkte in Ihrem Onlineshop.

Je natürlicher und authentischer Ihr Social Media Content ist, desto weniger erscheinen Sie als störender Werbefaktor im Feed Ihrer Kunden. Je präsenter Sie in den sozialen Netzwerken sind und je größer Ihr Shop ist, desto wichtiger wird das Thema Social Media Kundenservice werden. Individuelle Antworten auf Fragen und Beschwerden können Wunder bewirken und unzufriedene Käufer in Fans verwandeln und Fans empfehlen Sie weiter.

Kundenbindung und Conversions durch E-Mail-Marketing erreichen

Kunden, die regelmäßig in Ihrem Onlineshop einkaufen, sind hochbedeutsam und die beste Empfehlung für Ihr Unternehmen.

Daher darf das E-Mail-Marketing in Ihrem Marketing Mix nicht fehlen. Mit dem konsequenten Aufbau einer Verteilerliste und den regelmäßigen Versand durchdachter, individualisierter Newsletter können nennenswerte Umsätze generiert werden.

Häufige „Argumente“, die Shopbetreiber von E-Mail-Marketing abraten:

  • E-Mail-Marketing ist Spam, es interessiert die Kunden nicht
  • Für E-Mail-Marketing braucht man eine große Abonenntenzahl, sonst bringt es nichts
  • E-Mail-Marketing enthält nur Sales-Information
  • Newsletter muss man sehr selten oder jeden Tag verschicken

Das E-Mail-Marketing entwickelt sich weiter und viele Prozesse lassen sich automatisieren. Analyse-Tools ermöglichen es zu erfahren, ob Ihr Newsletter gelesen wurde, ob die Links angeklickt wurden, ob die Menschen, die E-Mail gelesen haben, etwas in Ihrem Onlineshop gekauft haben. Mit diesem Wissen können Sie Ihre Marketing-Strategie anpassen und den Erfolg messen.

E-Mail-Marketing ist keine Absender-Einbahnstraße. Ziele und Nutzen:

  • Konvertierung eines Leads zu einem Käufer
  • Kundenbindung
  • Gezielte Kommunikation mit Premium-Kunden
  • Reaktivierung ehemaliger Kunden
  • Hilfe beim Aufbau der Markentreue und Markenloyalität

Bieten Sie Ihren Kunden aktiv an, den Newsletter zu abonnieren. So sammeln Sie einen Pool von Interessenten innerhalb weniger Monate. Die Automatisierung des E-Mail-Marketings ist effizient für alle Onlineshops unabhängig davon, wie lange ein Shop existiert. Die Abonenntenzahl erhöht die Chance auf größere Trafficgenerierung, aber nicht nur Quantität, sondern auch Qualität zählt. Je früher Sie diesen Marketing-Kanal implementieren, desto besser.

Die folgenden E-Mail-Typen können Ihnen helfen, eine nachhaltige E-Mail-Marketing-Strategie mit hervorragenden Ergebnissen zu entwickeln:

  • Anmeldung / Passwort vergessen: Service-E-Mails müssen nicht im „Spam“-Ordner landen und müssen auch über entsprechendes Design verfügen. Sie können die Willkommensnachricht mit folgenden Inhalten senden: individuelle Begrüßung, eine kurze Einführung in Ihr Produkt, Ihre Marke oder Dienstleistung, ein Aufruf zum Handeln, der Sie auf Ihre Website weiterleitet oder Ihnen kostenlose und interessante Inhalte liefert.
  • Bestellung: Klassische Benachrichtigung, davon, dass die Bestellung bestätigt wurde. Nützlich ist es, die Links zu platzieren, die zu Seiten mit FAQ und Anleitungen führen.
  • Bonus / Rabattcodes / Gutscheine: generieren Sie einmalige oder regelmäßige Sonderangebote. Z.B. „Heute 10% Gutschein auf Ihre Bestellung ab 100 Euro“. So können Sie Interessen an verschieden Produkte oder Produktgruppen wecken.
  • Geburtstag / Feiertag: zeigen Sie Aufmerksamkeit, indem Sie Ihre Kunden zu Feiertagen gratulieren und einen individuellen Rabattcode verschenken.
  • Sale-Angebote / Aktionen: Informieren Sie Ihre Kunden von Aktionen und Sparangeboten.
  • Das Produkt befindet sich im Warenkorb: Wenn der angemeldete Kunde etwas zum Warenkorb hinzugefügt hat, aber den Shop ohne Kauf verlassen hat, schicken Sie eine kleine Erinnerungsnotiz: „Sie haben das Produkt XX angeschaut, vielleicht wird das Angebot A, B oder C Sie interessieren …“
  • Reaktivierungsmail: E-Mails mit attraktivem Angebot an die Kunden, die seit 1/3/6/12 Monate nichts bei Ihnen gekauft haben.
  • Aufbau der Markenloyalität: Personalisierte Nachrichten für Premiumkunden mit Sonderangeboten.
  • Neuer Blog-Beitrag: Informieren Sie Ihre Abonnenten, wenn Sie etwas neue im Blog schreiben. Achtung: verschicken Sie diese E-Mail nur an die Kunden, die so einen Newsletter abonniert haben, weil dieser Typ von E-Mail für die Mehrheit am nervigsten ist.
  • Fragen nach dem Kauf (after sales): Fragen Sie Ihren Kunden nach Bewertung (auf Ihrer Seite oder auf einem Vergleichs-/Bewertungsportal).

Marketingkampagne-Analyse

Um Ihre Zeit und Ihr Budget sinnvoll einzusetzen, sollte die Kampagnenplanung mit Ihrer Digital-Marketing-Strategie Hand in Hand gehen. Die Kampagnenanalyse ist wichtig, um in Zukunft Erfolge zu erzielen und Misserfolge zu vermeiden. Dabei helfen Webanalyse-Tools.

Google Analytics ist ohne Zweifel das mächtigste, kostenfrei nutzbare Webanalyse-Tool für Websites und Onlineshops. Das vom hinter der Website stehenden Unternehmen ausformulierte Ziel muss in Google Analytics gemessen werden. Solange dieser Messwert nicht zur Verfügung steht, ist sinnvolle Conversion-Optimierung unmöglich.

Zur Conversion-Messung ist in Google Analytics das Einrichten von Zielvorhaben nötig. Sie müssen in der Lage sein, die Anzahl von Endkunden zu messen. Der einfachste Weg ist der Vergleich von Anzahl der Onlineshop-Besucher mit der Anzahl der User, die  die Seite „Danke für Ihre Bestellung!“ besucht haben.

Mithilfe der E-Commerce-Berichte können Sie die Kaufaktivitäten auf Ihrem Onlineshop analysieren. In den Berichten sind Informationen zu Produkten und Transaktionen, der durchschnittliche Bestellwert, die E-Commerce-Conversion-Rate, die Zeit bis zum Kauf sowie weitere Daten enthalten.

Beobachten Sie regelmäßig die Zahlen von Google Analytics, es hilft Ihnen mehr von Ihren Kunden zu erfahren und Ihre Marketing-Strategie effektiv anzupassen.

Fazit

Marketing für einen Onlineshop ist ein mehrstufiger Prozess. Wenn Sie diesen auf kleine Aufgaben unterteilen, schaffen Sie Ihren Onlineshop strategisch zu entwickeln.

Kommunizieren Sie mit Ihren bestehenden Kunden. Arbeiten Sie an der Kundenbindung, denn Kundenakquise kostet relativ viel Geld und Zeit. Die erste Transaktion eines Neukunden deckt auf das eingesetzte Werbebudget nicht, insofern müssen Sie sich aktiv darum kümmern ihn als Stammkunden zu gewinnen.

Um unnötige Kosten für Marketing, SEO, Design und Web-Entwicklung zu vermeiden, wenden Sie sich an die Profis. Das Marketing-Team der DSHG steht Ihnen bei allen Fragen gerne zur Verfügung!

Wussten Sie schon...

… dass die Deutschen stetig mehr online einkaufen?

Lassen Sie sich keine potentiellen Kunden entgehen indem Sie Ihren eigenen Onlineshop eröffnen.